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Christian Kerner

November 21, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein, Wirtschaft Noch keine Kommentare →

“Über Arbeit sollte man nicht zu lange nachdenken. Man muss sie einfach tun!”

Christian Kerner ist Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei in Köln. Er ist spezialisiert auf Wirtschafts- und Arbeitsrecht, betreut kleinere und mittelständische Unternehmen und arbeitet zusätzlich als Berater für die Führungskräfteauswahl in einer Bonner Personalberatungsfirma.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Jurist ehrenamtlich in verschiedenen Vorständen von Vereinen:
Seit 12 Jahren als Vorstandsmitglied des Kölner Anwaltsverein, seit 5 Jahren in der Vorstandsarbeit des Wirtschaftsclubs Köln und seit 2 Jahren im Vorstand des Colonia Kochkunstverein und Gasteria 1884 e.V.

Da stellt sich uns unweigerlich die Frage: Bleibt bei so viel Arbeit und Engagement noch Zeit für Freizeit und Kultur?
“Klar!” antwortet Kerner, denn der disziplinierte Jurist setzt auf gute Organisation, eine fokussierte Arbeitshaltung und zügige Umsetzung von Aufgaben.
“Wäre ich nicht gut strukturiert, könnte ich diese vielen Aufgaben und Ehrenämter nicht bewältigen.”

Wir trafen Christian Kerner im Kulturquartier am Kölner Neumarkt, Heimstatt des Rautenstrauch-Joest-Museums und des Museums Schnütgen.

© Weigand

© Weigand

Das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum ist das einzige ethnologische Museum in Nordrhein-Westfalen. Die bedeutende Sammlung beinhaltet Kunst aus Afrika, Amerika, Asien, Indonesien und Ozeanien, 100.000 historische Fotografien, ca. 65.000 Objekte sowie eine Fachbibliothek mit 40.000 Bänden.

Christian Kerner wählte diesen Ort, weil ihn einerseits die architektonische Gestaltung des großen hohen Gebäudes mit der klaren strengen Linienführung fasziniert, er aber auch von der Leidenschaft der Sammler, die einen Großteil ihrer Lebenszeit und ihres Vermögens einsetzten, um viele bedeutsame Exponate zusammenzutragen, beeindruckt ist.

Denn Engagement aber auch Neugierde und Offenheit für Fremdes entspricht auch Kerners persönlicher Haltung:
“Wenn Menschen sich nicht mehr für eine Idee, für einen Zweck engagieren, dann bricht Soziales und Kulturelles zusammen.”

© Weigand

Fremde Kulturen, aber insbesondere die Feinheit der asiatischen gegenüber der westlichen Kultur begeisterten ihn bereits zu Schulzeiten.
“Ich bin kein Asket. An der asiatischen Kultur fasziniert mich das pulsierende Leben und der entspannte Umgang miteinander.”

Das buddhistische Prinzip der Hinwendung zum momentanen Augenblick mit voller Wachheit und ganzer Präsenz auf eine Aufgabe spiegelt sich so auch in Kerners Arbeitshaltung wieder.
Seine Persönlichkeit ist geprägt von Disziplin, Ehrgeiz, aber auch von der Fähigkeit auf Menschen zuzugehen und immer das richtige Gesprächsthema zu finden.

Wie im Kulturquartier die Begegnungen der unterschiedlichen Kulturen, sind Christian Kerner besonders im Ehrenamt die persönlichen Kontakte und Verbindungen sehr wichtig.
“Ich will mich nicht in den Vordergrund stellen, sondern Menschen zusammen führen, die zusammen passen könnten.”