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Artikel der Kategorie November 2nd, 2010

Gottfried Rüßmann

November 02, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

“HA Schult, der Aktionskünstler mit der Aura des Außergewöhnlichen, ist unser Dauergast.”

Der Dipl.-Kfm., begann 1988 nach seinem Studium in Köln seine berufliche Laufbahn bei der DEVK-Versicherung.
Die DEVK Versicherungen sind Deutschlands viertgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer. Von der Rating-Agentur Standard & Poor’s wurden sie 2009 nach Finanzstärke-Rating „A+“ (sehr gut) bewertet.

Seit 2003 ist Gottfried Rüßmann Mitglied des Vorstands in mehreren DEVK-Gesellschaften. Er trägt dabei die Ressortverantwortung für die Bereiche Controlling, Rechnungswesen/Steuern sowie Zentrale Services.
Zusätzlich zu seinen Aufgaben in der DEVK übernahm er im Jahr 2001 die Geschäftsführertätigkeit bei der Outcome Unternehmensberatung GmbH.

© Weigand, 2010

Gottfried Rüßmann zeichnet sich verantwortlich für verschiedene Kulturförderprojekte in der DEVK.

Überregionales Aufsehen erregte die DEVK im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Kölner Aktionskünstler HA Schult.
Dessen 8 Meter Durchmesser umfassende Weltkugel thront nach vierjährigem Aufenthalt auf der Kölner Severinsbrücke seit Oktober 2000 auf dem Dach des DEVK-Hauptgebäude.
Schult moderiert seit mehreren Jahren für die DEVK in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen den international anerkannten Umweltpreis ÖkoGlobe.

© Weigand

Rüßmann führte uns in das Atelier des Künstlers Rolf Jahn.

© Weigand, 2010


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Das Atelier Rolf Jahn liegt im Kölner Stadtteil Nippes.
Im Sinne eines “Offenen Ateliers” veranstaltet der Künstler hier regelmäßig Veranstaltungen und Performances.
Jahn arbeitet projektbezogen in verschiedenen sozialen Einrichtungen. Er fördert im Auftrag von Kindergärten und Schulen die künstlerische Frühentwicklung von Kindern sowie in psychiatrischen Kliniken und gemeinnützigen Werkstätten die therapeutischen Prozesse psychisch Kranker.

Rolf Jahn malt in der Tradition von Paul Klee und Jean Dubuffet. Seine fröhlichen, narrativen Bilder entstehen im sogenannten raldystischen Prozess. Dabei entwickelt sich über eine intuitiv aufgetragene kleine Linie in raschen Bewegungen eine vieldeutige Figur.

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit mit der DEVK war die Idee, den düsteren Innenbereichs des DEVK-Hauptgebäudes mit Kunst zu schmücken und so wurde das Gebäude zunächst über alle Etagen und in allen Bereichen mit über 80 bunten großformatigen Gemälden ausgestattet.
“Wir hatten damit die Hoffnung verbunden, dass das Haus freundlicher wirkt. Und dieser Effekt ist auch entstanden. Man sah Mitarbeiter auf der Rolltreppe lächeln,” erklärte Rüßmann.

Auf die Ausstellung folgte eine Malaktion für Mitarbeiter der DEVK.
An 5 Abenden der Woche, jeweils nach Arbeitsschluss von 16:00 -19:00 Uhr wurde ein Bereich der Kantine zum Atelier umgestaltet.
Ziel der Abende war es, verkrustete Kommunikationsmuster aufzubrechen.
Die Aktion wurde von den Mitarbeitern äußerst rege angenommen. Sie nutzten diese Möglichkeit, um sich mit Künstler und Gleichgesinnten auszutauschen.
“Rolf Jahn will nicht erziehen – das ist der entscheidende Vorteil,” beurteilte Rüßmann das Projekt.
Insgesamt wurden 200 Blätter bemalt, davon 40 gerahmt und im Gebäude aufgehängt.
Das Malprojekt endete mit der freiwilligen Teilnahme an einem Wettbewerb. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Betriebsrat-, Personalbereichsmitarbeitern, Jahn und Rüssmann kürte 6 Gewinner.

“Die Aktion hat Bedarfe geweckt und es wird nicht die einzige kreative Maßnahme im Hause der DEVK bleiben. Wir planen aktuell ein neues Projekt,” resümiert Rüßmann.