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Begegnungen
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Maxim (The Prodigy)

November 05, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

“Übermäßige Planung ist eine Garantie dafür, dass du hinterher enttäuscht dastehst. Das lässt das Leben nicht mit sich machen,” sagte Mr. Reality grinsend.
Und so lässig, aber nicht weniger intensiv war schließlich diese Begegnung.

Keith Palmer alias Maxim Reality ist “Master of Ceremonies” (MC) der englischen Band The Prodigy.

The Prodigy wurde Mitte der 1990 Jahre mit Breakbeats in der Elektronischen Tanzmusik populär.
Das Album “The Fat Of The Land” stand 1997 in 22 Ländern auf Platz Eins der Charts und die Titel “Breathe” und “Firestarter” machten als weltweite Chartsstürmer die vier Bandmitglieder in kürzester Zeit zu Millionären.
Im Laufe der Jahre entwickelten The Prodigy ihre eigene Ausdrucksform, die neue Stile wie Drum’n’Bass, Jungle, Big Beat, Trip-Hop sowie Elemente des Alternative und Punk einbezieht.
Ein Großteil des Erfolges der weltbekannten Band beruht auf den energiegeladenen Live-Performances.

Maxim trafen wir auf der ART.FAIR 21, die Messe für aktuelle Kunst in Köln.
Er war Jurymitglied des BLOOM AWARD BY WARSTEINER.

© Weigand

Eigentlich sollte hier ein Gespräch über zeitgenössische Kunst, die BLOOM-Preisträger und die Arbeit in der Jury dargestellt werden, doch Frau Mutschke vergaß angesichts des offenherzigen Charmes des 43jährigen Stars allen kunstbezogenen Text.

Der stoischen Gelassenheit Weigands ist zu verdanken, dass dieser seltene Moment in Bildmaterial umgesetzt werden konnte.

Die stattdessen geführte Konversation unterliegt strengster Geheimhaltung.

Alles andere als wortkarg war die Installation des Schweizer Künstlerduos Glaser/Kunz.

© Weigand

JONATHAN ist eine sog. Cinematographische Skulptur, die mittels digitaler Technik über “Kunst in der Krise” philosophiert und dabei die Frage aufwirft: Wie krank ist der Patient wirklich?

Die Galeristen der Berliner White Square Gallery verrieten uns, dass das “Talking Head” aus Aluminium bestehe, die Töne aus dem Inneren der Skulptur hervorgerufen würden und die Gesichtsprojektion über einen Beamer auf den Beinen des Kranken erfolge.

Staunend schaut und hört der Betrachter.

Aber zurück bleibt die Gewissheit, dass gelungene Kommunikation kein Monolog, sondern ein wechselseitiger Prozess ist.